Best Tea

Den einen perfekten Tee für alle gibt es nicht – wohl aber Ihren. Dieser Ratgeber führt Sie von der Sortenwahl über die Qualität der Blätter bis zur Tasse, die zu Ihrem Tag passt: kräftig am Morgen, fein am Nachmittag, beruhigend am Abend.

Von Vera Hoffmann Stand: 2026 7 Kapitel von der Sorte bis zur Teekultur

Worum es auf dieser Seite geht

Geschmack, Tageszeit, Gesundheit und Ritual entscheiden mit, welcher Aufguss Ihnen gefällt. Deshalb ist der best tea immer eine persönliche Antwort – und keine Platzierung auf einer Liste.

Wir zeigen Ihnen, woran Sie gute Blätter erkennen, welche Sorten sich für welchen Anlass eignen und wie Wassertemperatur und Ziehzeit das Ergebnis prägen. Auch das Warmhalten auf dem Stövchen mit einem tea lite kommt zur Sprache, inklusive der wichtigsten Sicherheitsregeln. Weitere Themen finden Sie jederzeit auf unserer Startseite.

Inhalt im Überblick

Springen Sie direkt zu dem Kapitel, das Sie gerade interessiert.

  1. 1Qualität erkennen statt Marketing glauben
  2. 2Die wichtigsten Teesorten
  3. 3Grüntee-Sorten, die sich lohnen
  4. 4Tees bei Halsschmerzen
  5. 5Teemarken und Händler in Deutschland
  6. 6Zubereitung und Stövchen
  7. 7Teekultur von Ostfriesland bis London

Koffein auf einen Blick

Richtwerte pro Tasse, wie sie in unseren Antworten auf häufige Fragen genannt werden:

GetränkKoffein pro Tasse
Schwarzteeetwa 30 bis 50 mg
Grüner Teeetwa 20 bis 40 mg
Filterkaffeerund 80 bis 100 mg
Rooiboskoffeinfrei

Matcha kann wegen des mitgetrunkenen Blattpulvers deutlich mehr Koffein enthalten.

Bereit für die nächste Tasse?

Ob Assam für den Start in den Tag oder Sencha für die ruhige Pause: Schauen Sie sich die Auswahl an und finden Sie Ihren best tea.

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Was den best tea wirklich ausmacht: Qualität erkennen statt Marketing glauben

Wer nach dem best tea sucht, merkt schnell, dass es nicht den einen perfekten Tee für alle gibt. Geschmack, Tageszeit, Gesundheit und Ritual spielen eine Rolle. Ein kräftiger Assam am Morgen erfüllt eine andere Aufgabe als ein zarter japanischer Sencha am Nachmittag oder ein Kräuteraufguss vor dem Schlafengehen. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, die passende Sorte zu finden. Er erklärt, worauf Sie beim Kauf achten sollten, und zeigt, wie Sie aus guten Blättern einen wirklich hervorragenden Aufguss machen.

Die Frage nach dem best tea führt zu einigen objektiven Kriterien, die sich unabhängig vom persönlichen Geschmack überprüfen lassen. Das erste ist die Blattqualität. Ganze oder grob gebrochene Blätter enthalten mehr ätherische Öle und Aromastoffe als der feine Staub, der in vielen günstigen Teebeuteln landet. In der Fachsprache unterscheidet man zwischen Blatt-Tee (Leaf), Broken, Fannings und Dust. Je kleiner die Partikel, desto schneller gibt der Tee Farbe und Gerbstoffe ab. Gleichzeitig verliert er aber an Feinheit und Vielschichtigkeit.

Das zweite Kriterium ist die Frische. Tee ist ein Naturprodukt, das mit der Zeit oxidiert und sein Aroma verliert. Grüner Tee ist besonders empfindlich und sollte idealerweise innerhalb eines Jahres nach der Ernte getrunken werden. Schwarzer Tee und gereifte Sorten wie Pu-Erh halten deutlich länger. Seriöse Händler geben das Erntejahr, manchmal sogar die Pflückperiode an, etwa „First Flush“ für die erste Frühjahrspflückung in Darjeeling.

Drittens zählt die Herkunft und Transparenz. Ein guter Tee lässt sich zu einem Anbaugebiet, oft sogar zu einem einzelnen Teegarten zurückverfolgen. Angaben wie „Darjeeling Second Flush, Garten Castleton“ oder „Gyokuro aus Yame, Präfektur Fukuoka“ sind ein Qualitätsmerkmal. Allgemeine Bezeichnungen wie „Schwarztee-Mischung“ sagen dagegen wenig aus.

Viertens spielt die Schadstoffkontrolle eine Rolle. Tee wird nach der Ernte nicht gewaschen. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gehen daher direkt in die Tasse über. In Deutschland lohnt sich ein Blick auf Bio-Siegel und unabhängige Laborprüfungen. Verbrauchermagazine haben in der Vergangenheit immer wieder belastete Produkte gefunden, auch bei bekannten Marken. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zu zertifizierten Bio-Tees von Händlern, die ihre Analysen offenlegen.

Zuletzt geht es um den Geschmack in der Tasse. Ein hochwertiger Tee schmeckt klar, vielschichtig und angenehm lang im Abgang. Er wird bei richtiger Zubereitung nicht bitter und lässt sich oft mehrfach aufgießen. Gerade Oolong und grüne Tees entfalten beim zweiten oder dritten Aufguss neue Nuancen. Das ist ein Zeichen echter Qualität und macht teure Sorten pro Tasse günstiger, als der Preis zunächst vermuten lässt.

Die wichtigsten Teesorten im Überblick: Von Schwarztee bis Rooibos

Botanisch stammt jeder „echte“ Tee von derselben Pflanze, Camellia sinensis. Ob daraus Grüntee, Schwarztee oder Oolong wird, entscheidet die Verarbeitung, vor allem der Grad der Oxidation. Kräuter- und Früchtetees sind streng genommen keine Tees, sondern Aufgüsse. Im Alltag und im Handel werden sie aber selbstverständlich dazugezählt.

Schwarzer Tee

Schwarztee ist vollständig oxidiert. Er schmeckt kräftig, malzig, manchmal fruchtig oder blumig und ist der Klassiker in Deutschland. Besonders in Ostfriesland hat er eine lange Tradition, denn dort wird pro Kopf so viel Tee getrunken wie fast nirgendwo sonst auf der Welt. Bekannte Anbaugebiete sind Assam (kräftig, malzig), Darjeeling (fein, muskatellerartig), Ceylon (frisch, zitrusartig) und Yunnan (weich, honigartig). Schwarztee verträgt sprudelnd kochendes Wasser und eignet sich hervorragend mit Milch oder Kandis.

Grüner Tee

Grüntee wird nach der Ernte erhitzt, um die Oxidation zu stoppen. In Japan geschieht das meist durch Dämpfen, in China durch Rösten in der Pfanne. Gedämpfte japanische Tees schmecken grasig, frisch und oft meeresartig („Umami“). Chinesische Sorten wie Lung Ching (Drachenbrunnen) wirken dagegen nussig und leicht geröstet. Grüner Tee braucht niedrigere Temperaturen und kürzere Ziehzeiten.

Oolong

Oolong ist teiloxidiert und liegt geschmacklich zwischen Grün- und Schwarztee. Die Bandbreite ist enorm. Leicht oxidierte Taiwan-Oolongs duften nach Blüten und Butter, stark oxidierte und geröstete Varianten wie Da Hong Pao aus den Wuyi-Bergen schmecken mineralisch und nach Karamell. Oolong eignet sich ideal für mehrere kurze Aufgüsse nach der chinesischen Gongfu-Methode.

Weißer Tee

Weißer Tee wird nur gewelkt und getrocknet und ist dadurch am wenigsten verarbeitet. Sorten wie Bai Hao Yin Zhen (Silbernadel) bestehen fast nur aus jungen, flaumigen Knospen und schmecken sanft, süßlich und dezent nach Heu und Honig. Er ist ideal für alle, die einen sehr milden Tee mit eleganter Note suchen.

Pu-Erh und gereifte Tees

Pu-Erh aus der chinesischen Provinz Yunnan wird oft zu Fladen gepresst und reift über Jahre. Er schmeckt erdig, holzig und weich und hat eine treue Fangemeinde unter Teekennern. Einsteiger empfinden ihn oft als gewöhnungsbedürftig.

Kräuter-, Früchte- und Rooibostee

Kamille, Pfefferminze, Fenchel, Salbei und Ingwer gehören zu den beliebtesten Kräutertees in Deutschland. Rooibos aus Südafrika ist koffeinfrei, von Natur aus süßlich und auch für Kinder und am Abend geeignet. Früchtetees aus Hibiskus, Hagebutte und Apfelstücken schmecken heiß wie kalt und sind im Sommer eine erfrischende Alternative zu Limonade.

Der best green tea: Diese Grüntee-Sorten lohnen sich

Grüner Tee gilt als besonders gesund. Er enthält viele Catechine, vor allem das viel untersuchte Epigallocatechingallat (EGCG), dazu die Aminosäure L-Theanin, die in Kombination mit dem Koffein für eine ruhige, wache Konzentration sorgt. Doch welcher ist der best green tea für Ihren Geschmack? Die folgenden Sorten bieten einen guten Überblick über die Vielfalt.

Sencha – der japanische Alltagsklassiker

Sencha macht den Großteil der japanischen Teeproduktion aus. Die Blätter werden in der vollen Sonne angebaut, gedämpft und zu feinen Nadeln gerollt. Guter Sencha schmeckt frisch, grasig und leicht süßlich mit einer angenehmen Herbe. Als Einstieg in die Welt japanischer Tees ist er ideal. Achten Sie auf Herkunftsangaben wie Shizuoka, Kagoshima oder Uji.

Gyokuro – Luxus im Schatten

Gyokuro wird einige Wochen vor der Ernte beschattet. Dadurch bildet die Pflanze mehr Chlorophyll und L-Theanin, während der Gehalt an bitteren Catechinen sinkt. Das Ergebnis ist ein tiefgrüner, intensiv süßer und vollmundiger Tee mit ausgeprägtem Umami. Gyokuro wird mit nur 50 bis 60 Grad heißem Wasser aufgegossen und in kleinen Mengen genossen.

Matcha – Pulver für Zeremonie und Latte

Matcha stammt aus beschatteten Teeblättern (Tencha), die von Stielen und Blattadern befreit und in Steinmühlen zu feinem Pulver vermahlen werden. Weil Sie das ganze Blatt trinken, nehmen Sie besonders viele Inhaltsstoffe auf. Für die traditionelle Zubereitung mit Bambusbesen (Chasen) empfiehlt sich Zeremonie-Qualität. Für Matcha Latte, Smoothies oder zum Backen reicht eine günstigere Küchenqualität. Echter Matcha leuchtet sattgrün. Ein gelblicher oder bräunlicher Ton deutet auf minderwertige Ware hin.

Genmaicha und Hojicha – sanfte Alternativen

Genmaicha ist eine Mischung aus Grüntee und geröstetem Reis. Er schmeckt nussig, mild und ein bisschen nach Popcorn. Hojicha ist gerösteter Grüntee mit wenig Koffein, rotbrauner Farbe und warmen Röstaromen. Beide Sorten sind ausgesprochen bekömmlich und auch abends noch gut verträglich.

Chinesische Grüntees

Lung Ching aus Hangzhou gehört zu den berühmtesten Tees Chinas. Seine flach gepressten Blätter ergeben einen hellgelben Aufguss mit Kastanien- und Bohnennoten. Bi Luo Chun überzeugt mit fruchtig-blumigem Duft, Gunpowder mit seinen zu Kügelchen gerollten Blättern ist kräftig und leicht rauchig und die klassische Basis für marokkanischen Minztee.

Der best green tea ist letztlich der, der richtig zubereitet wird. Viele Menschen halten Grüntee für bitter, weil sie ihn mit kochendem Wasser und zu langer Ziehzeit aufbrühen. Mit 70 bis 80 Grad und ein bis zwei Minuten Ziehzeit schmeckt selbst ein einfacher Sencha plötzlich süß und weich.

Best tea for sore throat: Welche Tees bei Halsschmerzen wirklich guttun

Kratzt der Hals, greifen viele intuitiv zur Teetasse. Die Wärme wirkt wohltuend, die Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht und bestimmte Pflanzen enthalten Wirkstoffe, die zusätzlich lindern können. Wer gezielt nach dem best tea for sore throat sucht, findet in der traditionellen Pflanzenheilkunde einige bewährte Kandidaten. Wichtig: Tee ersetzt keine ärztliche Behandlung. Bei hohem Fieber, starken Schluckbeschwerden oder Symptomen, die länger als einige Tage anhalten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Salbeitee

Salbei ist der Klassiker bei Halsbeschwerden. Er enthält Gerbstoffe, ätherische Öle und Bitterstoffe, die zusammenziehend und antibakteriell wirken. Salbeitee eignet sich zum Trinken und zum Gurgeln. Wegen des enthaltenen Thujons sollte er aber nicht über Wochen in großen Mengen getrunken werden. In der Schwangerschaft wird von hohen Dosen abgeraten.

Kamillentee

Kamille wirkt entzündungshemmend und beruhigend. Ein warmer Kamillentee entspannt die gereizte Schleimhaut und hilft zugleich beim Einschlafen, wenn eine Erkältung die Nachtruhe stört. Auch das Inhalieren von Kamillendampf kann wohltuend sein.

Ingwertee mit Honig und Zitrone

Frischer Ingwer wärmt von innen und enthält Scharfstoffe wie Gingerol, denen entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. Schneiden Sie einige Scheiben frischen Ingwer ab, übergießen Sie diese mit heißem Wasser und lassen Sie den Aufguss zehn Minuten ziehen. Ein Teelöffel Honig legt sich als schützender Film auf die Schleimhaut, sollte aber erst bei Trinktemperatur hinzugefügt werden, damit seine wertvollen Enzyme erhalten bleiben. Zitrone liefert zusätzlich etwas Vitamin C.

Thymian und Spitzwegerich

Thymian unterstützt bei Husten und Reizungen der oberen Atemwege. Spitzwegerich enthält Schleimstoffe, die sich beruhigend auf die gereizte Rachenschleimhaut legen. Beide finden sich häufig in Erkältungsmischungen aus der Apotheke.

Eibisch und Malve

Eibischwurzel und Malvenblüten sind reich an Schleimstoffen. Eibisch wird traditionell als Kaltauszug zubereitet: Die Wurzel einige Stunden in kaltem Wasser ziehen lassen, dann leicht erwärmen. So bleiben die schützenden Schleimstoffe besonders gut erhalten.

Eine praktische Empfehlung für den best tea for sore throat ist eine Kombination: tagsüber Salbei oder Thymian, abends Kamille mit Honig. Trinken Sie den Tee warm, aber nicht kochend heiß, denn sehr heiße Getränke können die ohnehin gereizte Schleimhaut zusätzlich belasten. Ausreichend Flüssigkeit über den Tag verteilt, idealerweise zwei Liter, unterstützt die Genesung zusätzlich.

Best tea brands: Empfehlenswerte Teemarken und Händler in Deutschland

Der deutsche Teemarkt ist vielfältig. Neben internationalen Konzernen gibt es traditionsreiche Familienunternehmen, spezialisierte Onlinehändler und kleine Manufakturen. Welche best tea brands für Sie infrage kommen, hängt davon ab, ob Sie Wert auf Bequemlichkeit, Bio-Qualität, Herkunftstransparenz oder ausgefallene Raritäten legen. Hier ein Überblick über verschiedene Kategorien und bekannte Namen.

Traditionsmarken aus Ostfriesland und Norddeutschland

Ostfriesische Teemischungen sind kräftige Blends aus überwiegend Assam-Tees, die perfekt zu Kluntjes (Kandis) und Sahne passen. Marken wie Bünting, Thiele oder Onno Behrends prägen diese Teekultur seit Generationen. Auch Teekanne aus Düsseldorf und Meßmer aus Norddeutschland gehören zu den bekanntesten Namen im Supermarktregal.

Premium- und Spezialitätenhändler

Wer hochwertige Blatttees mit klarer Herkunft sucht, wird bei spezialisierten Händlern fündig. Ronnefeldt aus Frankfurt beliefert seit über 200 Jahren Spitzenhotels weltweit. TeeGschwendner betreibt zahlreiche Fachgeschäfte und legt großen Wert auf Rückstandskontrollen. Onlinehändler wie Paper & Tea aus Berlin setzen auf moderne Präsentation und kuratierte Sortimente. Daneben gibt es viele kleine Importeure, die direkt mit Teebauern in Japan, Taiwan oder China zusammenarbeiten.

Bio- und Fairtrade-Marken

Yogi Tea mit seinen ayurvedischen Gewürzmischungen, Sonnentor aus Österreich mit Kräutertees in Bio-Qualität und Lebensbaum aus Diepholz gehören zu den etablierten Bio-Marken. Viele dieser Hersteller sind zusätzlich Fairtrade-zertifiziert oder arbeiten mit eigenen Partnerprojekten in den Anbauländern.

Internationale Marken

Britische Marken wie Twinings, Taylors of Harrogate mit Yorkshire Tea oder Clipper sind auch in Deutschland gut erhältlich. Die französische Marke Mariage Frères und das schwedische Haus Kusmi Tea, das ursprünglich aus St. Petersburg stammt, stehen für aromatisierte Luxusmischungen in schön gestalteten Dosen, beliebt auch als Geschenk.

Worauf Sie bei der Markenwahl achten sollten

  • Transparenz: Gibt der Hersteller Anbaugebiet, Erntezeit und Verarbeitung an?
  • Qualitätskontrolle: Werden Laboranalysen auf Pestizide und Schadstoffe durchgeführt und veröffentlicht?
  • Zertifikate: EU-Bio, Fairtrade oder Rainforest Alliance bieten Orientierung, sind aber kein Garant für Geschmack.
  • Verpackung: Lichtundurchlässige, aromadichte Verpackungen schützen den Tee deutlich besser als Klarsichtbeutel.
  • Preis pro Tasse: Ein Blatttee für 15 Euro pro 100 Gramm ergibt bei mehreren Aufgüssen oft günstigere Tassen als vermeintlich billige Beutel.

Ein Tipp: Viele der best tea brands bieten Probierpakete oder kleine Packungsgrößen an. So können Sie verschiedene Sorten testen, ohne gleich eine große Menge kaufen zu müssen. Unter unseren aktuellen Empfehlungen finden Sie ausgewählte Angebote und Probiersets.

Die perfekte Zubereitung: Wasser, Temperatur, Ziehzeit und das Stövchen mit tea lite

Selbst der best tea der Welt schmeckt enttäuschend, wenn er falsch zubereitet wird. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Regeln holen Sie aus jeder Sorte das Beste heraus.

Das richtige Wasser

Tee besteht zu über 99 Prozent aus Wasser, entsprechend groß ist dessen Einfluss. In vielen Regionen Deutschlands ist das Leitungswasser sehr kalkhaltig. Kalk bindet Aromastoffe, macht den Tee stumpf und hinterlässt einen unschönen Film auf der Oberfläche. Ein Wasserfilter kann hier Wunder wirken. Alternativ eignet sich ein stilles, mineralarmes Wasser. Verwenden Sie immer frisches Wasser und kochen Sie es nicht mehrfach auf, denn dabei geht Sauerstoff verloren und der Tee schmeckt flach.

Temperatur und Ziehzeit

Als grobe Orientierung haben sich folgende Werte bewährt:

TeesorteWassertemperaturZiehzeitMenge pro 250 ml
Schwarzer Tee95–100 °C3–5 Minuten2–3 g
Grüner Tee (Sencha)70–80 °C1–2 Minuten3 g
Gyokuro50–60 °C2 Minuten5 g
Oolong85–95 °C2–4 Minuten3–4 g
Weißer Tee75–85 °C3–5 Minuten3–4 g
Kräutertee100 °C5–10 Minuten2–3 g
Rooibos100 °C5–8 Minuten2–3 g

Ein Wasserkocher mit Temperaturwahl ist für Grünteeliebhaber eine lohnende Anschaffung. Ohne ihn können Sie kochendes Wasser einige Minuten abkühlen lassen oder es zuerst in die Tassen und dann zurück in die Kanne gießen. Jeder Umfüllvorgang senkt die Temperatur um etwa fünf bis zehn Grad.

Kanne, Sieb und Zubehör

Blatttee braucht Platz, um sich zu entfalten. Große Teesiebe, Filterpapiere oder Kannen mit integriertem Sieb sind daher kleinen Tee-Eiern deutlich überlegen. Für japanische Tees bietet sich eine Kyusu an, eine Seitengriffkanne mit feinem Sieb. Liebhaber chinesischer Tees schwören auf Gaiwan oder Kännchen aus Yixing-Ton, die über die Jahre das Aroma der darin zubereiteten Tees annehmen.

Warmhalten mit Stövchen und tea lite

Vor allem in Norddeutschland gehört das Stövchen fest zur Teekultur. Die Kanne steht dabei auf einem kleinen Gestell aus Metall, Glas oder Porzellan, unter dem ein Teelicht brennt. Im englischsprachigen Handel und in manchen Onlineshops stößt man dafür auch auf die Schreibweise „tea lite“. Gemeint ist das kleine Wachslicht im Aluminium- oder Kunststoffschälchen, das den Tee über eine Stunde und länger angenehm warm hält, ohne ihn weiter zu kochen.

Wichtig: Nehmen Sie die Teeblätter vor dem Warmhalten unbedingt aus der Kanne. Sonst ziehen sie weiter, und der Aufguss wird bitter. Für das Stövchen eignen sich vor allem Schwarztee, Rooibos und Kräutertees. Empfindliche Grüntees verlieren bei längerem Warmhalten an Frische. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das tea lite eine angemessene Brenndauer hat. Modelle mit vier bis acht Stunden sind für gemütliche Teerunden ideal. Stellen Sie das Stövchen stets auf eine hitzebeständige Unterlage und lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt.

Richtig lagern

Tee ist empfindlich gegenüber Licht, Luft, Feuchtigkeit, Wärme und Fremdgerüchen. Lagern Sie ihn in einer gut schließenden, lichtundurchlässigen Dose an einem kühlen, trockenen Ort und keinesfalls neben Gewürzen oder Kaffee. Grüner Tee in ungeöffneter Verpackung kann im Kühlschrank aufbewahrt werden. Lassen Sie die Packung vor dem Öffnen aber auf Raumtemperatur kommen, damit sich kein Kondenswasser bildet.

Teekultur erleben: Vom ostfriesischen Teetied bis zum best afternoon tea London

Tee ist mehr als ein Getränk. Er ist Ritual, Gastfreundschaft und Auszeit vom Alltag. Wer sich für Tee begeistert, entdeckt schnell, wie unterschiedlich verschiedene Kulturen ihn zelebrieren und wie bereichernd es sein kann, diese Traditionen selbst zu erleben.

Ostfriesische Teezeremonie

In Ostfriesland wird Tee nach festen Regeln serviert. Zuerst kommt ein Stück Kandis (Kluntje) in die Tasse, dann wird der heiße, kräftige Tee darübergegossen, sodass der Kandis leise knistert. Anschließend gibt man mit einem speziellen Löffel vorsichtig Sahne am Tassenrand hinein, die als „Wulkje“ (Wölkchen) aufsteigt. Umgerührt wird nicht, denn so schmeckt man nacheinander die milde Sahne, den herben Tee und die Süße des Kandis. Mindestens drei Tassen gelten als höflich. Die ostfriesische Teekultur wurde 2016 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Japanische Teezeremonie

Die japanische Teezeremonie (Chado oder Sado, „Weg des Tees“) ist eine hochstilisierte Kunstform, in der jede Bewegung festgelegt ist. Im Mittelpunkt steht Matcha, der mit Bambusbesen schaumig geschlagen wird. Die Zeremonie verkörpert Werte wie Harmonie, Respekt, Reinheit und Stille. In einigen deutschen Städten, etwa in Düsseldorf mit seiner großen japanischen Gemeinschaft, werden Teezeremonien und Kurse angeboten.

Afternoon Tea in Großbritannien

Der britische Afternoon Tea entstand im 19. Jahrhundert, als die Herzogin von Bedford die lange Zeit zwischen Mittag- und Abendessen mit Tee und kleinen Snacks überbrückte. Heute gehört er zu den beliebtesten Erlebnissen für Reisende. Wer nach dem best afternoon tea London sucht, hat die Qual der Wahl. Klassische Adressen wie das Ritz, das Savoy, das Claridge's oder Fortnum & Mason servieren auf Etageren Fingersandwiches mit Gurke oder Lachs, warme Scones mit Clotted Cream und Marmelade sowie feine Törtchen, dazu eine große Auswahl an Tees.

Daneben gibt es moderne und verspielte Varianten: themenbasierte Afternoon Teas, inspiriert von Kinderbüchern, Kunstausstellungen oder Mode, vegane Versionen und Angebote in Doppeldeckerbussen, die während einer Stadtrundfahrt serviert werden. Planen Sie für ein bekanntes Hotel unbedingt eine Reservierung Wochen im Voraus ein. In gehobenen Häusern wird oft ein „Smart Casual“-Dresscode erwartet. Übrigens: Ob zuerst die Clotted Cream oder die Marmelade auf den Scone kommt, ist eine Frage regionaler Leidenschaft. In Devon zuerst die Sahne, in Cornwall zuerst die Marmelade.

Afternoon Tea zu Hause

Wer nicht nach London reisen möchte, kann einen Afternoon Tea auch zu Hause gestalten. Eine Etagere, Sandwiches ohne Rinde, selbstgebackene Scones und ein guter Earl Grey oder Darjeeling genügen für einen stilvollen Nachmittag. Auch in vielen deutschen Großstädten bieten Hotels und Cafés inzwischen Afternoon Tea nach britischem Vorbild an, etwa in Hamburg, München, Berlin oder Frankfurt.

Weitere Teetraditionen

In Marokko wird grüner Gunpowder-Tee mit frischer Minze und viel Zucker aus großer Höhe in kleine Gläser gegossen, damit er schäumt. In Indien gehört würziger Masala Chai mit Milch, Ingwer, Kardamom und Zimt zum Alltag. In Russland und der Türkei wird starkes Teekonzentrat aus einem Samowar oder einer Doppelkanne (Çaydanlık) mit heißem Wasser verdünnt. Jede dieser Traditionen zeigt, dass der best tea immer auch eine Frage des Moments und der Gesellschaft ist.

Fazit: So finden Sie Ihren persönlichen Lieblingstee

Beginnen Sie mit einer kleinen Auswahl unterschiedlicher Sorten, zum Beispiel einem Darjeeling, einem Sencha, einem Oolong und einem Rooibos. Notieren Sie, was Ihnen gefällt, und tasten Sie sich von dort aus weiter vor. Achten Sie auf Herkunft, Frische und eine sorgfältige Zubereitung. Und vergessen Sie nicht: Der beste Tee ist der, den Sie mit Freude und Ruhe genießen. Weitere Inspiration und ausgewählte Produkte finden Sie in unserem Tee-Vergleich.

Vera Hoffmann

Online-Casino-Testerin

Vera Hoffmann ist eine leidenschaftliche Glücksspiel-Journalistin, die sich seit 15 Jahren intensiv mit der Online-Casino-Industrie auseinandersetzt. Sie testet regelmäßig neue Plattformen auf Benutzerfreundlichkeit, Sicherheitsstandards und Spielangebot und teilt ihre detaillierten Bewertungen mit ihren Lesern.

So ist dieser Ratgeber aufgebaut

  • Sorten werden nach Anlass, Geschmack und Tageszeit eingeordnet, nicht nach Werbeversprechen.
  • Qualität wird an nachvollziehbaren Merkmalen der Blätter festgemacht.
  • Zubereitungshinweise nennen Temperatur und Ziehzeit, damit Sie sie zu Hause nachvollziehen können.
  • Gesundheitliche Hinweise ersetzen keinen ärztlichen Rat.

FAQ – häufige Fragen

Welcher Tee ist der beste für Anfänger?

Für den Einstieg eignen sich milde, unkomplizierte Sorten. Ein Ceylon- oder Darjeeling-Schwarztee ist fehlertolerant und schmeckt auch mit Milch. Wer grünen Tee probieren möchte, beginnt am besten mit einem Genmaicha oder einem guten Sencha, aufgegossen mit etwa 75 Grad heißem Wasser. Rooibos ist eine koffeinfreie, natürlich süßliche Alternative, die fast jedem schmeckt. Viele Händler bieten Probiersets an, mit denen Sie Ihren persönlichen best tea ohne großes Risiko finden können.

Ist Teebeutel oder loser Tee besser?

Loser Blatttee bietet in der Regel mehr Aroma, weil die Blätter größer sind und sich im Wasser frei entfalten können. Teebeutel enthalten häufig fein zerkleinerte Blätter, die schnell Farbe abgeben, aber weniger vielschichtig schmecken. Es gibt jedoch auch hochwertige Pyramidenbeutel mit ganzen Blättern. Für den Alltag im Büro sind sie eine praktische Lösung, für den bewussten Genuss lohnt sich loser Tee.

Wie viel Koffein enthält Tee im Vergleich zu Kaffee?

Eine Tasse Schwarztee enthält etwa 30 bis 50 Milligramm Koffein, grüner Tee etwa 20 bis 40 Milligramm. Eine Tasse Filterkaffee liegt dagegen bei rund 80 bis 100 Milligramm. Das Koffein im Tee wird durch Gerbstoffe und L-Theanin langsamer aufgenommen und wirkt daher sanfter, aber länger anhaltend. Matcha ist eine Ausnahme und kann wegen des mitgetrunkenen Blattpulvers deutlich mehr Koffein enthalten.

Welcher Tee hilft am besten bei Halsschmerzen?

Als best tea for sore throat gelten vor allem Salbei, Kamille, Thymian und frischer Ingwer mit Honig. Salbei wirkt zusammenziehend und antibakteriell, Kamille beruhigt entzündete Schleimhäute und Schleimstoffe aus Eibisch oder Malve legen sich schützend auf den Rachen. Trinken Sie den Tee warm, aber nicht zu heiß, und suchen Sie bei anhaltenden oder starken Beschwerden einen Arzt auf.

Wie lange ist Tee haltbar?

Ungeöffneter schwarzer Tee bleibt bei richtiger Lagerung zwei bis drei Jahre aromatisch, grüner und weißer Tee sollte innerhalb von etwa einem Jahr verbraucht werden. Nach dem Öffnen empfiehlt es sich, Grüntee innerhalb von zwei bis drei Monaten zu trinken. Pu-Erh ist eine Besonderheit, da er bei fachgerechter Lagerung über Jahre reift und an Wert gewinnen kann. Lagern Sie Tee stets dunkel, trocken, kühl und luftdicht.

Darf man ein Teelicht im Stövchen unbeaufsichtigt brennen lassen?

Nein. Auch wenn ein tea lite klein und harmlos wirkt, handelt es sich um eine offene Flamme. Stellen Sie das Stövchen immer auf eine feste, hitzebeständige Unterlage, halten Sie es von Vorhängen, Papier und Kindern fern und löschen Sie das Licht, bevor Sie den Raum verlassen. Achten Sie außerdem darauf, die Teeblätter vorher zu entfernen, damit der warmgehaltene Tee nicht bitter wird.